Eishackler mit erneuter Derbyniederlage in Schongau

Die Mannschaft um Trainer Simon Mooslechner will es einfach nicht verstehen, auch gegen einen Tabellenletzten mit Konzentrierter und ernsthafter Leistung in ein Spiel zu gehen.  Nach dem großartigen Auftritt am Freitagabend gegen Geretsried, bekamen die „Eishackler“ die Quittung für ihren „Lustlosen“ Auftritt im Derby. Bei allem Respekt Schongau gegenüber, aber wenn die Mannschaft das gleiche Bild wie am Freitag zeigt, dann muss auch in Schongau gewonnen werden. Man muss aber auch erwähnen das die EA Schongau einen Sahne-Tag erwischt hat. So wie die „Mammuts“ zu Werke gingen, geht man halt auch ein Derby an und prompt wird dir der Einsatz und dein unbändiger Wille mit 3 Punkten belohnt gegen eine Mannschaft die den Anspruch auf die Play-Offs hat und diese unbedingt erreichen will. Somit sind es ausgerechnet die „Eishackler“ die den „Mammuts“ die allerersten Punkte in dieser Abstiegsrunde bescheren.
Bereits in der 8. Minute konnten die „Mammuts“ eine Überzahl-Situation zur 1:0 Führung durch Willy Knebel nutzen. Na gut, kann passieren ist ja noch recht früh und war auch in Unterzahl…, sind ja noch 52 Minuten zu spielen, dachte man sich als Zuschauer. Doch die „Eishackler“ brachten wenige Chancen zusammen. Nach dem 1. Drittel hieß es 1:0 für die Hausherren.
Noch 40 Minuten zu spielen. Doch die „Eishackler“ bekamen die kalte Dusche gleich zu Beginn des zweiten Drittels. Nur 43 Sekunden waren gespielt und Schongau konnte in Person von Jeffrey Szwez zum 2:0, ihre Führung ausbauen.
Auch viele Strafen waren wieder dabei. 10 x 2 Minuten-Strafen waren es auf dem Konto der „Eishackler“, eine 3-5 Unterzahl-Situation sollte dann auch das 3:0 für die Schongauer bringen. Tobias Turner nutzte seine Chance zur verdienten Führung.
Auch im letzten Abschnitt „brachten die „Eishackler“ keinen Schlittschuh auf das Eis.“ So Mooslechner auf der anschließenden Pressekonferenz nach dem Spiel.
Es sollte im letzten Abschnitt keiner Mannschaft mehr ein Tor gelingen. So dass es am Ende bei einem verdienten Heimsieg für die EA Schongau blieb.
Inwiefern Sturmtief „Sabine“ in der kommenden Woche weiterhelfen kann bleibt abzuwarten, aber ein positiver Sturm darf durchaus gerne einmal durchblasen durch die „Eishackler“-Kabine.
Am kommenden Freitag geht es zum direkten Konkurrenten um die ersten beiden Plätze in der Abstiegsrunde. Denn da sind wir in Pfaffenhofen zu Gast und müssen definitiv an die Leistung von Freitag wieder anknüpfen. Sonst wird es zappenduster.

Eine schöne Arbeitswoche und wir sehen uns am Freitag in Pfaffenhofen.