Eishackler empfangen Geretsried und müssen zum Derby nach Schongau

Mit voller Konzentration in das kommende Wochenende heißt für die Mannschaft von Trainer Rainer Höfler. Am Freitag erwartet man den ESC Geretsried und am Sonntag wartet die EA Schongau zum Derby. Beide Mannschaften sind zwar der unteren Tabellenregion zuzuordnen, aber das will im Eishockey absolut nichts heißen.

Manuel Singer kehrt nach seiner Sperre wieder zurück ins Team.

Eine besonders bittere Nachricht erreichte das Eishacklerlager am Mittwochabend.

Bei Brandon Morley ist es leider nicht nur eine Schwellung und Bluterguss im Fuß. Wie sich beim MRT jetzt herausstellte, brach sich Brandon bei seiner aufopferungsvollen Blockade im Spiel gegen Passau den Mittelfuß und wird den „Eishacklern“ ca. sechs Wochen fehlen. Auch bei Leo Zink sieht es auch derzeit nicht gut aus. Die Schmerzen in der Schulter sind noch zu groß und deshalb steht erst am Samstag ein MRT an. Nächste Woche Dienstag soll das Ergebnis vorliegen. Auch weiterhin fehlen wird Tobias Estermaier (Schulterverletzung).

Die „Riverrats“ konnten am Sonntag bei ihrer Eishallen-Einweihung einen 9:5 Kantersieg gegen Königsbrunn feiern. Auch von dieser Stelle Gratulation zur neuen Heimspielstätte. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner liegt auf dem 10. Tabellenplatz und konnte in den 13 absolvierten Spielen, 13 Punkte erzielen. Geretsried dürfte kein leichter Gegner für die „Eishackler“ werden, das zeigte sich schon im Hinspiel in Mittenwald. Dort konnte man zwar 1:2 gewinnen, aber schwer war es gegen diese Mannschaft um Topscorer Florian Strobl (10 Tore, 10 Assists) und den beiden Kontingentspieler Ondrej Horvath und Ondrej Stava, allemal zu spielen. Besonders befriedigend dürfte der Tabellenplatz für die Geretsrieder nicht sein und sie werden in den kommenden Heimspielen in Geretsried mit Sicherheit versuchen einige Punkte wieder aufzuholen die sie in Mittenwald abgegeben haben. Mit der Aufholjagd können die „Riverrats“ aber gerne erst am Sonntag beginnen, denn die Punkte am Freitag wollen wir schon bei uns in Peißenberg behalten.

Bei der EA Schongau sieht es im Moment nicht gerade rosig aus. Mit dem vorletzten Tabellenplatz werden die „Mammuts“ nicht zufrieden sein. Trainer Andreas Leschinger ist zwar mit der Torschussstatistik seiner Mannschaft in den letzten Spielen zufrieden (man hatte immer mehr als der Gegner), allerdings war man spielerisch nicht auf Augenhöhe.

Das zeigte sich zuletzt im Heimspiel gegen den TEV Miesbach. Auch hier gewann man nur in der Torschussstatistik. Im gesamten Spiel aber hatte Miesbach beim 5:1 Sieg in Schongau, die Hoheit über das Spielgeschehen. Eine Überraschung gab es auch im Kader der „Mammuts“. Der ehemalige „Eishackler“ Matthias Müller wird nicht mehr für Schongau auflaufen.

Zur Nummer Eins im Landkreis fehlt es also im Moment um ein ganzes Stück. Wie es am kommenden Sonntag zwischen beiden Mannschaften ausgehen wird, lässt sich schwer erahnen. Es wird eine Wundertüte. Entweder die „Eishackler“ werden ihrer Favoritenrolle gerecht oder die „Mammuts“ schaffen es den Landkreisnachbarn zu ärgern.

An diesem Wochenende müssen die Eishackler aufgrund der Ausfälle die allesamt sehr weh tun zusammenrücken und jeder für jeden muss kämpfen wie sie in den vergangenen Spielen gezeigt haben.

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