Wichtiger Sieg gegen Füssen

Der Erfolg im Heimspiel gegen Füssen hat einen Namen. Felix Barth war nicht nur Mann des Spiels, sondern der Garant für diesen Sieg im Penaltyschießen. Mit seinen unzähligen Paraden hielt er seine „Eishackler“ im Spiel.

Es machte von Beginn an den Eindruck als geht das ganze genau so weiter wie in den letzten Begegnungen, vorne Chancen ohne Ende, gute Überzahlsituationen und das Metallgestänge wollte auch nicht mitspielen. Schon fast folgerichtig fiel das 0:1 für den EV Füssen, wobei man in dieser Situation auch selbst in Führung hätte gehen können, Maxi Brauer wollte sich gerade auf den Weg zum gegnerischen Tor machen, als ihm der Schiedsrichter einen Strich durch die Rechnung machte der im Weg stand und somit konnte Samuel Payeur diesen Konter für seine Mannschaft nutzen. Es waren nicht viele Chancen die Füssen hatte, aber wenn sie vor das Tor kamen wurde es brandgefährlich. Beschweren darf man sich dennoch nicht, denn mann hätte sogar mit 3 Toren Rückstand in die Kabine gehen können. Felix Barth war aber immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte und auch einen Penalty hielt er in der 17. Minute. So gingen die Eishackler mit dem knappen Rückstand in die erste Drittelpause.

In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts waren die „Eishackler“, die klar spielbestimmende Mannschaft. In der 22. Minute (wie schon in Landsberg) bekam diesmal Dominik Novak eine 5+ Spieldauerstrafe. Diese Strafe war aber doch sehr übertrieben und manchmal hatten einige der 644 Zuschauer das Gefühl das, dass Schiedsrichtergespann etwas überfordert war. Egal auf welcher Seite. Die anschließende 5-minütige Unterzahl-Situation überstand die TSV – Mannschaft bravourös. „Es mangelt nicht an der Einstellung, die Moral stimmt und die Leistung der kompletten Mannschaft war überragend“, sagte Sepp Staltmayr nach dem Spiel. Tore wollten auf beiden Seiten aber nicht mehr fallen und so ging es mit dem 0:1 in das letzte Drittel.

Hier ging es turbulent zur Sache und es entwickelte sich eine spannungsvolle Partie in der Valentin Hörndl gleich vom Bully weg in Richtung Tor marschierte und zum 1:1 traf.

Da war der Bann komplett gebrochen und jeder einzelne im Stadion merkte, dass da was drin ist gegen den Tabellenführer. In der 50. Minute leistete sich der EV Füssen zwei Strafen die den „Eishacklern“ zu Gute kamen. Zuerst nahm Markus Vaitl auf der Strafbank Platz und bekam 2+2 Minuten und 15 Sekunden später gesellte sich auch noch Lubos Velebny mit der gleichen Strafe hinzu. Fast vier Minuten also in der die „Peißenberger“ die Möglichkeit bekamen in Führung zu gehen und dies gelang auch. Wiederum Valentin Hörndl war es der die Scheibe zur so wichtigen 2:1 Führung einschoss.

In den letzten Minuten war die Hoffnung groß das diese Führung reichte, aber leider war dieses eine Tor zu wenig Vorsprung. Fast vier Minuten vor Schluss nahm der ehemalige „Eishackler-Spieler“ und jetzt Füssens Trainer Andreas Becherer seinen Torhüter vom Eis. Es ist so eine gewisse 50:50 Chance, macht man das Empty Net ist die Sache vermutlich gegessen. Leider zum Nachteil der „Eishackler“, kam Füssens Kapitän Eric Nadeau kurz nach dem gewonnenen Bully frei zum Schuss. Da war dann auch für den überragenden Barth im Tor nichts mehr zu halten. Es ging also in die Verlängerung.

Hier konnte man froh sein, dass man diese fünf Minuten bei Drei gegen Drei schadlos überstand. Da war Füssen klar besser aber die Abwehr der Hausherren verteidigte gut und konsequent. Dann gings zum Penaltyschiessen. Drei Schützen pro Mannschaft und Füssen musste vorlegen. Barth hielt gegen Rott.

Leo Zink trat als erster für die „Eishackler“ an und der Verteidiger versenkte souverän.

Füssens Vaitl und Peißenbergs Clairmont scheiterten jeweils in ihren Versuchen und so war es Felix Barth, der den entscheidenden Penalty von Samuel Payeur und den „Eishacklern“ den zusätzlichen zweiten Punkt festhielt.

Es stand also der erste Heimsieg in dieser Saison fest und die TSV-Mannen waren auch die erste Mannschaft, die dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage zufügen konnte. Auch die Zuschauer waren am Erfolg beteiligt, man vermutete nach dem Landsberg-Spiel, das es weniger Zuschauer in die Eishalle zieht, aber dem war zum Glück nicht so. Ganz im Gegenteil, dies zeigte der Mannschaft vielleicht auch, dass auf jeden einzelnen Verlass ist, auch wenn wie in den letzten Spielen einmal der Erfolg ausbleibt. Also vielen Dank für diese Unterstützung.

Nächste Woche, geht’s am Freitag nach Passau und am Sonntag erwartet man zum Derby die EA Schongau. Bis dahin eine schöne Woche.

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