Und wieder grüßt das Murmeltier – Eishackler verlieren 5:4 n.V. in Passau

Die Erkenntnis nach dem Spiel von Eishackler Coach Sepp Staltmayr war ganz einfach. Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten und nicht weniger und wenn man nur 40 Minuten sein Spiel macht dann verliert man halt auch wenn man schon mit 3 Toren Abstand führt. So erging es den Peißenberger Eishockeycracks auch bei ihrem Spiel in Passau. Nach einem mehr oder weniger ausgeglichenen ersten Spielabschnitt bei dem die Eishackler nach einem Kontertor mit 0:1 in Rückstand lagen, sich aber auch andererseits mehrere sehr  gute Chancen erspielten, drehten sie im zweiten Drittel richtig auf. Das war richtig gutes und auch schnelles Eishockey was die Staltmayrtruppe da zeigte. Innerhalb von 10 Minuten machten 2x Eichberger (21.), 1x Florian Barth (24.) und 1x Florian Höfler (29.)  vier absolut sehenswerte Tore und es stand verdient 1:4 und damit waren die Gastgeber noch gut bedient.

Was dann aber ab dem letzten Spielabschnitt los war, kann man rational nicht erklären. Da war nichts mehr von der Intensität aus dem zweiten Drittel zu spüren aber auch die Gastgeber kämpften was das Zeug hielt. Man merkte ihnen an, dass sie den Sieg unbedingt wollten und natürlich auch brauchten. Man kann eigentlich nur spekulieren was da in einer Mannschaft passiert. Vielleicht ist es ein kleiner Gedanke im Unterbewusstsein, dass man einen Sieg schon in der Tasche hat, oder nicht unbedingt braucht weil man ja schon in der Zwischenrunde sicher steht und man deswegen so manchen Schritt der wehtut, nicht mehr macht. Man kann es eigentlich nicht wirklich ergründen und nur spekulieren und vermuten, denn mit sachlichen Gründen, wie Fitness oder Kraftverlust oder mangelndem Können ist der Leistungsabfall, der letztlich zur bitteren Niederlage führte, nicht zu erklären. Denn Fitness, Kraft und Können ist bei den Eishacklern auch für 60.Minuten und mehr vorhanden. Auf jeden Fall haben die Eishackler am Sonntag die Gelegenheit diese Scharte im Top-Heimspiel gegen Landsberg wieder auszumerzen. Sie brauchen jetzt als Vorbereitung für die harte Zwischenrunde positive Erlebnisse und haben es selbst in der Hand sich diese Erlebnisse zu erkämpfen. Man kann es ihnen nur wünschen und sie beim Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr in der Peißenberger Eishalle lautstark unterstützen.

Hier das Video von Pressekonferenz.