Pechsträhne hält in Landsberg weiter an

Klar standen die Voraussetzungen für den gestrigen Abend im Laufe der Woche besser „Manni“ ist wieder zurück, Daniel Clairmont konnte die ganze Woche voll mit trainieren und mit dem 1:0 in der 5. Minute durch Markus Andrä, war man auch ganz optimistisch und zuversichtlich was das Spiel anging. Auch weil der Torhüter bei diesem Tor nicht glücklich aussah war auch die Hoffnung noch größer. In den vergangenen Spielen traf man ja immer auf einen gut aufgelegten Torhüter des Gegners. In der 13. Minute konnte aber Wiseman zum 1:1 ausgleichen und es sollte auch der Abend vom ehemaligen Peißenberger werden. Drei Tore standen am Ende für ihn auf der Anzeige, leider machte es ihm die TSV Defensive dabei zu einfach. Als hätte man nicht zwei Jahre lang begutachten können welch Torgefahr von ihm ausgeht…

Es ist ja in den letzten Spielen immer wieder das gleiche. Vorne fehlen das Glück und die nötige Durchschlagskraft und hinten fängt man zu einfach die Tore. Wie auch Trainer Sepp Staltmayr erneut auf der Pressekonferenz wiederholen musste.

Vom Willen und der Einsatzbereitschaft kann und will man der Mannschaft nichts absprechen, die ist deutlich zu erkennen und Torchancen gibt es auch zu genüge und man will es der Mannschaft auch gönnen das endlich einmal so ein Ding egal wie, den Weg ins Tor findet. Zum Überzahl-Spiel fehlen einem manchmal die Worte. Zählbares kommt da zurzeit einfach nichts raus. In der 22. Minute musste Martin Andrä vorzeitig zum Duschen als er Dennis Neal in die Bande checkte, der dadurch eine „Gehirnerschütterung und ein Schleudertrauma“ erlitt. Auf diesem Weg gute Besserung, Dennis. Auch Tyler Wiseman bekam kurz vor Ende der Partie noch den Schläger ins Gesicht, wo ihm „zwei Zähne abbrachen und ein Zahn locker wurde“, gab Randy Neal die Verletzungsfolgen der beiden Spieler auf der PK bekannt. Tyler, auch dir gute Besserung.

Das Überzahlspiel von 5 Minuten nutzte Geisenberger zur Führung für Landsberg zum 2:1.

Besonders bezeichnend für die momentane Situation der „Eishackler“ war in der 32. Minute als Kapitän Florian Barth und Dominik Novak (der direkt von der Strafbank kam) alleine auf Landsbergs Schedlbauer zuliefen und am starken Schlussmann scheiterten der seinen Patzer beim 0:1 wiedergutmachte. Es war vermutlich die Szene, die der Mannschaft den Zahn zog. Es waren aber auch wieder so viele Chancen in diesem 2. Drittel, die genutzt werden hätten können aber in der 39. Minute erhöhte Wiseman sogar auch noch in Landsberger Unterzahl auf 3:1.

Im letzten Abschnitt der Partie, „verloren die Eishackler dann ein bisschen den Faden und spielten nicht mehr das, was eigentlich die Marschrute war“, wie Sepp Staltmayr zusätzlich erwähnte. In Folge dessen bekamen die 1013 Zuschauer in Landsberg auch noch das 4:1 (wiederum Wiseman) und den 5:1 Endstand für die Gastgeber zusehen.

Was wirklich sehr gut funktionierte und dankend und lobend zu erwähnen ist, war die Unterstützung hinter dem Tor, vom Peißenberger Anhang. Da war mächtig Betrieb.

Die Mannschaft bittet um diese Unterstützung auch im kommenden Heimspiel am Sonntag gegen Füssen, denn die Aufgaben werden nicht einfacher und ohne stimmungsvolle Fans geht es auch nicht. Gemeinsam werden wir den Bock schon umstoßen und es werden wieder Spiele kommen, wo die Scheibe auch mal wieder, des Öfteren den Weg ins Tor findet. Hoffentlich. Bis Sonntag.

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