Negativ-Serie gegen Höchstadt geht weiter

Es war im Grunde genommen derselbe Ablauf wie immer wenn es gegen Höchstadt geht. Da hält man das Spiel bis zum Schluss offen, ausgenommen von der Phase als man mit 1:4 in Rückstand lag und da konnte man den „Alligators“ nichts entgegen setzen. Am Ende geht doch wieder Höchstadt als Sieger vom Eis.

Zu Beginn der Partie wollten beide Mannschaften versuchen schnell das erste Tor zu machen. Höchstadt konnte aber immer mehr das Spielgeschehen bestimmen. Etwas ungewohnt konnten die „Eishackler“ läuferisch und gedanklich nicht mithalten. In der 8. (Nedved) und 12. Minute (Jun), spiegelte sich das auch im Ergebnis wieder als es 0:2 stand. Reaktion von der TSV-Bank. Staltmayr nahm seine Auszeit, was direkt fruchtete. Manfred Eichberger konnte noch in derselben Minute den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen.

Im Mittelabschnitt lief es auch nicht besser als im 1. Drittel. In Überzahl erhöhte Höchstadt in der 22. Minute auf 1:3 durch Daniel Jun und 10 Minuten später konnte Lenk L. auf 1:4 stellen. Hervorheben muss man ganz klar die Leistung von Brandon Morley der kurz vor der 2. Pause noch auf 2:4 verkürzte. Morley wurde auch zum besten „Eishackler“, an diesem Abend gewählt.

Im letzten Abschnitt sah man eine „Eishackler-Truppe“, wie man sie kennt. Wie ausgewechselt kamen sie aus der Kabine und rissen auch die Zuschauer mit, als Hörndl (44.) und wiederum der starke Morley (48.) das Spiel ausgleichen konnten und die Halle somit zum Kochen brachten. Die Atmosphäre bei solchen Spielen im Stadion steckt an und macht Lust auf mehr. Dem 4:5 durch die „Höchstadter“ (51.), ließ Florian Höfler nur wenige Sekunden später den erneuten Ausgleich folgen. Anmerken muss man auch, dass Jakob Goll ein wichtiger Rückhalt dieser Mannschaft ist, dies bewies er wieder einmal durch Klasse Paraden die, die Mannschaft während der ganzen 60 Minuten im Spiel hielten. Dieser Euphorischen Stimmung in der Eissporthalle machte dann der 6. Treffer der „Höchstadter“, einen Strich durch den so erhofften Sieg gegen die Mittelfranken. In der 59. Minute war es erneut Lenk L. der vom Bully im TSV-Drittel weg, die Entscheidung brachte. Das dieses Tor so nicht fallen sollte, bemängelte auch der TSV-Trainer Staltmayr. „zu blauäugig war das von meiner Mannschaft“.

Am Sonntag schon, kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen. Im Rückspiel in Höchstadt wird sich die Mannschaft nicht unterkriegen lassen und wird wieder versuchen dieses Spiel zu gewinnen.

Hier das Video von Pressekonferenz: