Eishackler starten mit Sieg in die neue Saison!

Erster Spieltag in der Bayernliga Saison 2019/20 zu Gast waren die „Wölfe“ aus Bad Kissingen die im Moment noch ohne ihren eigenen „Wolfsbau“ sich in der neuen Spielzeit zurechtfinden müssen.

Am Freitagabend gingen beide Teams verspätet auf`s Eis da die Kissinger etwas zu knapp ihre anreise berechneten. Den besseren Beginn erwischten die „Wölfe“ nach dem der erste Schuss auf`s Tor noch nicht drin war, konnte Seewald nur eine Minute später seine Mannschaft mit 0:1 in Führung bringen.
Es war den Akteuren auf dem Eis, deutlich anzumerken wie nervös und unkonzentriert sie zu Werke gingen.
In der 9. Minute scheiterte Morley am Schlussmann der Gäste. Besser machte er es nur Vier Minuten später, als Martin Lidl die Scheibe tief ins gegnerische Drittel brachte und Martin Andrä auf Morley ablegte, konnte dieser mit der Rückhand den verdienten Ausgleich der „Eishackler“ erzielen. Nur wenige Sekunden später entwickelte sich aus dem Ausgleich, ein Doppelschlag. Einen Kissinger Angriff nutzten Florian Höfler und Lucas Novacek für einen mustergültig vorgetragenen Konter und dieser brachte die Hausherren mit 2:1 in Führung.

In der 16. Minute spielten die „Eishackler“ eine Überzahl sehr schön aus, das Ergebnis 3:1 für den TSV.
Direkt im Anschluss wollten die Kissinger wieder nachlegen, aber Korbinian Sertl war zur Stelle und konnte die zwei Tore Führung festhalten. Nur wenige Sekunden vor dem ersten Pausentee konnte Kevin Marquardt dann doch noch die Scheibe zum Anschluss unterbringen. Ein Abspielfehler in der Abwehr gab den Anlass.

Im zweiten Drittel hatten die TSV-Männer das Spielgeschehen voll im Griff. Es waren auch viele Möglichkeiten aber auf die Anzeigetafel konnte man in diesem Abschnitt nichts bringen. Bad Kissingen blieb dennoch aber mit ihrem Nadelstichsetzendem Konterspiel immer wieder gefährlich, da war keine Zeit für Fehler. Leider versäumte man es hier schon die Weichen für einen Sieg zu stellen und so blieb es spannend und es ging beim Stand von 3:2 in das letzte Drittel.

Die Anfangsphase im Schlussdrittel haben die „Eishackler“ komplett verpennt. Der 3:3 Ausgleichstreffer war die folgende Konsequenz daraus. Nur zwei Minuten später hätte Florian Höfler seine Mannschaft wieder in Führung bringen können, aber er scheiterte am gut haltenden Benjamin Dirksen. Je länger das Drittel lief umso präsenter zeigte sich der TSV Peißenberg wieder im Spiel nach vorne.

In der 49. Minute, dann der erlösende Treffer. Die „Eishackler“ erkämpften sich hinter dem gegnerischen Gehäuse den Puck. Morley bekommt sie vor dem Tor und legt ab auf den völlig freistehenden Martin Andrä der die Gastgeber wieder mit 4:3 in Führung bringen konnte.
Wie schon nach dem Treffer zum 3:1 wollten die „Wölfe“ auch hier die perfekte Antwort geben, aber da hatte Korbinain Sertl etwas dagegen. In der 50. Minute dann eine kleine Vorentscheidung. Nach einem überragenden Pass aus dem eigenen Drittel von Maxi Malzatzki, der den los gestürmten Leo Zink in Szene brachte, konnte dieser seinen Alleingang zum 5:3 abschließen. In der 54. Minute ließen die Gäste, Lucas Novacek freie Fahrt, der konnte die Scheibe nach Belieben durch das gegnerische Drittel fahren und den eingelaufenen Valentin Hörndl mit einem sehr schönen Pass vor das Tor in Szene bringen, der nur noch den Schläger hinhalten musste und den 6. Treffer am heutigen Abend erzielen konnte.
Einen „Traumpass“ machte Novacek auch in der 55. Minute, als er die Scheibe quer durchs eigene Drittel spielte und dem Spieler der „Wölfe“ alles Gute vor Sertl wünschte. Der „Eishackler“-Keeper konnte aber auch in dieser Situation entscheidend retten. Einmal musste er aber noch hinter sich greifen in der 57. Minute durfte Bad Kissingen in Überzahl jubeln.
Kurz vor Ende hätte Malzatzki noch endgültig den Deckel drauf machen können, aber dieser knallte seinen Abschluss über das Tor.

Das aber noch nicht alles funktioniert gab der Trainer der „Eishackler“ auf der anschließenden Pressekonferenz zu und gelobt weiter harte Trainingsarbeit, um die Mannschaft weiterzubringen.
Bei den drei Punkten bleibt es aber trotzdem und am Sonntag steht schon gleich der nächste harte Brocken parat, dort müssen die Jungs nach Passau, die ja bei vielen Experten als absoluter Meisterschaftsfavorit gelten.

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