Die Saison 2018/19 ist für die „Eishackler“ beendet

Nach der Niederlage im letzten Pflichtspiel dieser Saison, in der es in Landsberg um nichts mehr ging, haben es die „Eishackler“ des TSV Peißenberg „endlich“ geschafft.

Die „Rote Laterne“, konnte leider nicht mehr abgegeben werden. So blieb es beim letzten Tabellenplatz in dieser Verzahnungsrunde zur Oberliga. Es war eine Saison, die komplizierter nicht laufen hätte können.

Zu Beginn startete man mit vollem Kader und zwei Kontingentspielern aus Tschechien, eine vielversprechende Saison stand im Raum, dass diese nun mit dem letzten Platz in der Verzahnungsrunde vorbei ist, hat mit Sicherheit viele Gründe, die nicht so einfach zu erklären sind. Angefangen bei Daniel Arnost, der noch nicht so wirklich angekommen war und durch seine Fünf Spiele-Sperre aus dem 1. Saisonspiel in Königsbrunn genau so schnell auch wieder weg war. Der Ersatz. Daniel Clairmont. Bei dem man von Spiel zu Spiel hoffte, wann denn die entsprechende Zündung kommen würde, als er endlich gute Spiele folgen ließ, warf ihn eine Verletzung zurück.

Die Rückkehr von Manfred Eichberger, da dürften sich alle einig sein… „rettete“ den „Eishacklern“ einen verkorksten Start in die angelaufene Saison, Mitte der Hauptrunde gaben auch noch Markus Andrä und Fritz Stögbauer ihren Rücktritt aus der 1. Mannschaft bekannt. Andrä wechselte wie bekannt, zum Ligakonkurrenten nach Schongau.

Zum Ende der besagten Hauptrunde hätte man mit einem Sieg in Pegnitz einen 4. Platz erreichen können, „dann gehst du natürlich auch mit einem anderen Gefühl in die Verzahnung und so dachte jeder, mit dem 8. Platz, hast du es gerade noch so in die Verzahnung geschafft.“, sagte Sepp Staltmayr anschließend nach seiner letzten Pressekonferenz als Trainer der „Eishackler“ vor heimischen Publikum gegen den TSV Erding. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass die Bayernliga enorm an Qualität in dieser Saison gewonnen hat, da war es von vorne herein klar, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, um unter die ersten Acht zu kommen.

Als die Verzahnung aber geschafft war, meinte es der Spielplan auch nicht gut mit unseren „Eishacklern“, gleich im ersten Spiel musste man nach Garmisch zum SC Riessersee, dass in dem Spiel nichts zu holen ist, war jedem klar, trotzdem zog man sich gut aus der Affäre, was man noch aus diesem Spiel mitnahm, war die Verletzung von Moritz Birkner der sich so schwer verletzte, dass ein weiteres Eingreifen in dieser Saison nicht mehr möglich war.
Im zweiten Spiel der Verzahnung in Bad Kissingen, verletzte sich Kontingentspieler Dominik Novak so schwer, dass die Saison für ihn beendet war und sogar operiert werden musste.

Diese Verletzungsmisere zog sich durch die ganze Mannschaft in der Verzahnung, im Schnitt waren es bei den Spielen immer nur 11-14 Spieler, die meist durch bis zu drei Juniorenspieler verstärkt werden, musste. Die jungen aus der U-20 Mannschaft gaben immer ihr bestes und konnten durch die Einsätze viel Erfahrung gewinnen. Die brauchen sie auch denn sie sollen ja später in der „Ersten“ ihrem Mann stehen.

Da blutet einem Eishackler-Fan das Herz, wenn du in den letzten Jahren so verwöhnt worden bist von dieser jungen Mannschaft und auf einmal, steht da eine dezimierte Truppe, auf dem Eis, die für ihre verletzten Spieler nichts kann und Leistung bringen soll. Das sonst gewohnte, schnelle und körperbetonte Spiel der „Eishackler“, dass mit 3-4 Reihen bisher immer möglich war, musste ab diesem Zeitpunkt deutlich zurückgeschraubt werden. Diese Intensität ist mit zwei Reihen, in dieser Liga nicht möglich. So zog es die TSV-Männer von Niederlage zu Niederlage. Zugegeben. In vielen Spielen in dieser Saison schlug man sich aber leider Gottes, vermehrt selbst. Vorne machst du die Tore nicht und in der Defensive fing man sich die Gegentreffer zu einfach. Dies zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Es gab so viele Spiele, wo man sich im Nachhinein immer wieder die Frage stellte, „warum haben wir heute verloren?“. Immer wieder war es die gleiche „Weisheit“… machst du die Tore vorne nicht, bekommst du sie hinten.

Von den leider vielen Negativen Dingen, hin zum Positiven. Es war das Highlight der Saison, als der SC Riessersee zu einem Pflichtspiel in Peißenberg zu Gast war.

Dieses Spektakel, begleiteten knapp 2000 Zuschauer in der Eissporthalle an der Pestalozzistraße, dass hinterließ mächtigen Eindruck, scheinbar auch bei den Garmischern, die „nach dem 1. Drittel eigentlich in Rückstand liegen müssten“, gab George Kink nach dem Spiel zu und honorierte somit einen bärenstarken Auftritt der „Eishackler“. Am Ende setzten sich die Werdenfelser aber doch durch und siegten mit 2:5 aus Eishackler-Sicht.

Was am Ende bleibt ist die Hoffnung auf eine Kehrtwende über den Sommer und hier dürfte sich vermutlich einiges tun. Nachdem Sepp Staltmayr auf seiner vorletzten Pressekonferenz zu Hause gegen den TSV Erding sein Ausscheiden bekannt gab und den Weg „Frei für etwas Neues erklärte“, wird es noch in dieser Woche die Vorstellung des neuen Trainers geben. Feststeht, es gibt schon einen. Vorstellung in wenigen Tagen.

Was die Spieler betrifft, die schalten erst einmal ab. Schließlich ist die momentane Situation nicht gerade einfach und zum ersten Mal, müssen sie sich mit einer Saison auseinandersetzen, die jetzt nicht gerade vom Erfolg geprägt war, aber auch diese Situationen gehören zum Sport dazu und man kann nur seine Schlüsse daraus ziehen und gestärkt daraus hervorgehen und man greift im Sommer wieder an.

Ein Großer Dank geht an Sepp Staltmayr, der ins kalte Wasser sprang und von heut auf morgen vom Spieler zum Trainer der „Eishackler“ wurde. Vielen Dank für deinen Einsatz in den vergangenen Spielzeiten in der du als Spieler und Trainer für den TSV aktiv warst.

Des Weiteren ein großer Dank auch an alle Sponsoren, an die Ehrenamtlichen Helfer und das Personal die in allen Bereichen rund um das Eishockey aktiv sind, dass geht von den Senioren bis in den jüngsten Nachwuchsbereich. An alle freiwilligen Helfer, die in so manchen Not-Situationen da sind und mit unermüdlichem Einsatz mitwirken. Danke auch an den TSV Hauptverein und allen Spielern von den „Großen“ bis hin zu den „ganz kleinen“ und vor allem Dingen den Fans und Zuschauern des Peißenberger Eishockeys.

Die Sommerpause dauert zum Glück nicht so lange und es sind nur knapp Sechs Monate bis die neue Saison im September wieder los gehen kann, in der alle Zeit haben, die vergangene Saison zu vergessen und abzuhaken. Die logischen Schlüsse daraus wird man mit Sicherheit ziehen, sodass sich über den Sommer hinweg, möglichst viel ergibt. Gerade in Bezug auf die Kaderplanung für die kommende Saison. Da darf jeder gespannt sein und sich auf die neue Saison freuen.

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