Die Nummer Eins bleiben die Eishackler – Derbysieg gegen die EA Schongau

Es war ein geiler Eishockey-Abend am Freitag in der Eissporthalle und in den ersten Sechs Minuten wollte sich Schongau`s Trainer schon fast auf ein Handball Ergebnis einstellen. „Ich dachte das wird heute ein 28:16“ sagte Andreas Leschinger auf der anschließenden Pressekonferenz. Für die Zuschauer wäre das mit Sicherheit auch richtig super gewesen aber als Trainer hätte man vermutlich graue Haare bekommen.

Das die „Eishackler“ aber verdient ihr Heimspiel gewonnen haben, lässt sich nicht bestreiten, da wollte die ganze Mannschaft den Sieg so sehr das es auch die Zuschauer merkten. Die Kampfbereitschaft, der Wille und die Leidenschaft waren in jedem verdammten Zweikampf zu spüren und läuferisch brauchen wir nicht davon reden, da ist die Mannschaft sowieso auf Top-Niveau. In der druckvollen Anfangsphase der TSV-Männer bewiesen sie dennoch Gastgeberqualitäten und ließen den Gästen den Vorrang und so hieß es bereits nach zwei Minuten 0:1 für die „Mammuts“ und das Tor schoss Knebel. Nur eine Minute später aber waren es die „Eishackler“ die den 1:1 Ausgleichstreffer erzielten. Kapitän Andrä schoss auf wunderbarer Vorlage von Brandon Morley ein. Dann aber war wieder Schongau am Zug in der 5. Minute wurde Sutter im TSV Drittel freigespielt und konnte die Führung für Schongau erzielen. Aber wiederum nur eine Minute später war es Maxi Malzatzki der im Powerplay zum 2:2 treffen konnte. Danach blieb das Tempo hoch, aber Torchancen blieben dank guter Defensivleistungen beider Mannschaften Mangelware. In der 15. Minute gab es eine kleinere Auseinandersetzung, mehr war aber im ersten Drittel nicht mehr zu sehen.

Das zweite Drittel begann wieder druckvoll von den „Eishacklern“ und in der 33. Minute war es Lukas Bucher der die erste Führung für Peißenberg mit einem gezielten Schuss in den Winkel, erzielen konnte. Zwei Minuten später war es Lukas Novacek der zeigen konnte was für einen Schuss er hat. Einen Wechselfehler der Schongauer nutzte er aus und knallte den Puck in den Giebel zum 4:2 für die „Eishackler“. Es waren weiterhin die Peißenberger die vermehrt ihr Spiel durchbringen konnten, ein Lattentreffer von Morley in der 37. Minute wurde jedoch nicht belohnt.

Nach dem zweiten Pausentee blieben die Eishackler druckvoll und behielten in jeder Situation die Oberhand und was durchkam, parierte Korbinian Sertl überragend, wie auch den Penalty der „Mammuts“ aus dem zweiten Drittel. In der 54. Minute sprintete Markus Andrä in Richtung des gegnerischen Tores und wurde belohnt durch einen Fehler des Schongauer Schlussmanns, der die Scheibe von hinter dem Tor direkt vor das Tor spielte, sodass Andrä nur noch ins leere Tor einschieben musste. Kurz vor Schluss hatte Tobias Estermaier noch einen Pfostentreffer.

Mit einem verdienten Derbysieg im Rücken fahren die „Eishackler“ am Sonntag nach Mittenwald um dort an die Leistung vom Freitagabend gegen die „Riverrats“ aus Geretsried anzuknüpfen.

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