Bittere Derby-Niederlage gegen EA Schongau

Nach dem überragenden Spiel in Füssen, wo man als Sieger vom Eis ging, dem tollen Spiel gegen Landsberg daheim, wo man die „Riverkings“ am Rande einer Niederlage hatte, sieht die Realität nach dem für die Eishackler spielfreien Freitag, am gestrigen Sonntag wieder anders aus. Diese überaus bittere und vor allem ärgerliche Niederlage gegen die „Mammuts“ tut sehr weh. Gerade wegen dem Blick auf die Tabelle. Jetzt sind es halt wieder nur Drei Punkte auf Platz 10 und die Konkurrenz lauert und wartet genau auf solche Patzer. Diesen haben sich die TSV-Männer in Schongau mit vielen individuellen Fehlern und einem sehr schwachen ersten Drittel geleistet.

Es war das 1. Drittel, das den „Eishacklern“ diese Niederlage bescherte. Überrumpelt von der nicht spielbestimmenden Spielweise, sondern diese gnadenlose Effizienz der Schongauer, die die Eishackler komplett aus der Fassung brachte. Natürlich waren die Peißenberger die tonangebende Mannschaft, aber wenn man sich die vergangenen Schongauer Spiele anschaut, dann ist das kein „Typischer“ Vorletzter der Tabelle. Ganz im Gegenteil. Aus Ihren Möglichkeiten versuchen sie das optimale herauszuholen und dieses gelang ihnen mit Erfolg. Mit Ihrem ersten Konter machten die „Mammuts“ das 1:0 durch Sutter und in der 8. Minute legten Sie das 2:0 durch Milan Kopecky nach.

Fast mit Ablauf der Strafzeit von Schongau gelang Tobias Estermaier noch in Überzahl der 2:1 Anschlusstreffer. Man dachte sich als Peißenberger Zuschauer… Ok, jetzt wird das Ruder wieder rumgerissen“ Von wegen! In der 14. und 15. Minute war es ein Doppelschlag Schongau`s, dass das Ergebnis auf 4:1 (Muzik und erneut Sutter) anhob. Felix Barth gab dies den Anlass sein Tor zu verlassen, um für Jakob Goll, Platz zu machen. Wiederum Estermaier konnte in der 18. Minute, nach schöner Vorarbeit von Moritz Birkner erneut für den Anschluss sorgen.

Im Mittelabschnitt brachten die „Eishackler“ deutlich mehr auf das Eis. In der 25. Spielminute machte Scharfschütze Singer ernst und fand ein minimales Loch zwischen den Schonern und traf zum 4:3. Chancen waren genügend vorhanden für den Ausgleich und um sogar in Führung zu gehen, aber der Puck fand sich im Peißenberger Gehäuse wieder, denn in der 32. Minute stellte Ex-Eishackler Matthias Müller den zwei Tore Abstand wieder her und machte das 5:3. In Unterzahl konnte Manfred Eichberger sogar noch das 5:4 erzielen, dort lief bereits die 39. Minute und es war das letzte Highlight in diesem Drittel.

Während das Spiel im letzten Drittel vor sich hin plätscherte, Schongau alles hineinwarf und gut verteidigte, vielen die beiden entscheidenden Tore kurz vor Ende der Begegnung. In der 56. Minute schlug das „Phantom“ zu. Aus dem nichts schnappte sich Daniel Clairmont die Scheibe und machte den so wichtig und viel umjubelten Ausgleichstreffer. Es war zwar kurz vor Ende, aber der große Peißenberger Anhang dachte sich es nimmt doch noch den richtigen Verlauf. Dachte man sich… die Euphorie hielt geschlagene 38 Sekunden. Denn da machte Seider mit dem 6:5 für seine „Mammuts“ alles klar. Die „Eishackler“ nahmen natürlich noch den Torwart vom Eis, was aber nichts mehr half. Die Schongauer brachten immer wieder die Scheibe aus dem eigenen Drittel und waren dem Empty Net näher als Peißenberg dem Ausgleich. So verstrichen die letzten Sekunden von der Uhr und die Niederlage gegen den Vorletzten der Bayernliga war besiegelt.

Man kann nur hoffen, dass diese verschenkten drei Punkte nicht allzu teuer werden, denn jetzt steht man voll im Kampf um Platz 8 und die unteren Mannschaften drängen immer mehr nach oben.

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