Auswärtssiege sind schön – Eishackler gewinnen in Moosburg 1:6 (0:1-1:3-0:2)

Die Eishackler gewinnen souverän mit 6:1 gegen Moosburg. Die Tore machten Dominik Ebentheuer, Max Barth, Valentin Hörndl, Manfred Eichberger, Tobias Estermaier und Markus Andrä. Hervorheben muss man aber auch die souveräne Leistung von Jakob Goll im Tor.

Dabei begann das Spiel mit einer Schrecksekunde. Nach einem Bully vor der „Blauen Linie“ und einem kurzzeitigen Stellungsfehler der Eishackler fuhr urplötzlich ein Moosburger Spieler ganz alleine auf „Jacke“ Goll zu, der aber den Schuß parieren konnte. Überhaupt machten die Moosburger in den ersten Minuten ordentlich Druck doch je länger das Spiel dauerte umso mehr übernahmen die Eishackler das Spiel. Ähnlich wie in Pfaffenhofen. Die Moosburger hatten zwei drei sehr gute Chancen doch Goll war nicht zu bezwingen. „Jeppe“ Ebentheuer nahm dann den Druck von seinem Team, durch ein Tor in Überzahl und nachdem er nach einer schönen Aktion von rechts den Verteidiger der Moosburg umkurvte und das längst fällige 0:1 (20.) erzielte.

Das zweite Drittel war dann anders. Von Anfang an waren die Eishackler die dominierende Mannschaft auf dem Eis. Lediglich ein kurzeitiges Schläfchen bei 4-4 ermöglichte den Gastgebern den Ausgleichstreffer (29.). Doch 50 Sekunden später war Schluß mit lustig. Max Barth setzt einen harten und platzierten Handgelenkschuß ab, nachdem er eine schöne Bewegung zur Mitte macht und erwischt Hingel der wegen „zwei Meter Müller Wand“ nichts sah, auf dem falschen Fuß und es steht in Überzahl 1:2 (29.). Zwischenzeitlich hält  Jakob Goll nach einem Konter der Moosburger mit einem tollen Save die knappe Führung fest. Dann kam „Valli“ Hörndl in Szene, der einer der auffälligsten Spieler an diesem Abend war. Im Drittel erkämpft er sich die Scheibe, narrt zwei Spieler der Moosburger sowie Hingel im Tor und macht nach dieser schönen Einzelaktion das längst fällige 1:3 (39.). Eine Minute später spielt Max Barth einen Zuckerpass auf „Magic“ Eichberger und der läuft der Abwehr von Moosburg auf und davon und knallt die Scheibe ganz cool und unhaltbar ins Tor von Hingel. Es steht 1:4 (40.). Die Moosburger waren ganz schön bedient als sie in die Kabinen gingen.

Im letzten Drittel machten die Eishackler da weiter wo sie im zweiten aufgehört hatten. Schnelles Spiel nach vorne und hart und doch diszipliniert an der Bande (Die Eishackler bekamen nur 6 Strafminuten) war die Zutaten zur Überlegenheit der Eishackler die da auf dem Eis zu sehen war. „Wacky“ Estermaier wird von Manfred Eichberger angespielt und zieht ab und Hingel hat keine Chance. Es steht 1:5 (45.) und diesen Spielstand kann man durchaus als glücklich für Moosburg bezeichnen denn die Eishackler haben Chancen über Chancen und die Gastgeber wirkten zunehmend erschöpft auf dem Eis. Denn Schlusspunkt setzte dann Markus Andrä der sich gegen die Moosburger Defensive durchsetzt und zum 1:6 (53.) Endstand abschließt. Nach diesem Tor hatten die Eishackler noch weitere Chancen um das Ergebnis hochzuschrauben doch Hingel im Tor der Moosburger tat sein möglichstes um dies zu verhindern, wobei er von seinen Vorderleuten doch des öfteren alleine gelassen wurde.

Letztlich hat auch die körperliche Fitness der Eishackler den Ausschlag für den souveränen Sieg gegeben. Denn wieder mussten sie mit fünf Verteidigern antreten und auch Dejan Vogl konnte aus beruflichen Gründen nicht dabei sein. Daniel Lenz war zwar glücklicherweise wieder mit dabei, doch strich Fritz Stögbauer kurz vor dem Spiel, wegen einer Entzündung an der linken Verse, die Segel. Aber auch die Stürmer haben gut nach hinten gearbeitet so dass für die Gastgeber spätestens an der blauen Linie Schluss war.

Am Sonntag muss jetzt die Staltmayr-Truppe im Heimspiel gegen Germering ran. Natürlich sind für dieses Heimspiel 3 Punkte das Ziel und die Jungs wollen auch endlich mal ein sechs Punkte Wochenende machen, doch einfach wird es bestimmt nicht sein, denn die „Wanderers“ sind, wie man an ihren bisherigen Ergebnissen sieht,  immer wieder für eine Überraschung gut. Die Eishackler müssen einfach den 1:9 Kantersieg im Hinspiel aus dem Gedächtnis streichen und so spielen als ob es das bisher wichtigste Spiel in der Saison ist.

Hier das Video von der Pressekonferenz: