5:6 Heimpleite der Eishackler gegen Moosburg

Das war nix im Spiel am Freitagabend gegen den EV Moosburg. Man hörte Aussagen wie, „keine Konzentration“, „indisponiert“ oder „teilweise völlig von der Rolle“ und diese Bemerkungen beschreiben das Geschehen auf Peißenberger Seite eigentlich am besten. Dabei fing alles so gut an. Maximilian Brauer macht den Anfang (6.) und Florian Barth platzierte das schöne und zu diesem Zeitpunkt verdiente 2:0 (12.). Doch dann konnte man bemerken dass die Peißenberger aus unerfindlichen Gründen irgendwie die Zügel locker ließen und Moosburg verkürzte keine 13 Sekunden später auf 1:2 (12. Schander). Ein Überzahlspiel nutzte der völlig freistehende Michel (19.).  Danach waren die Peißenberger nun völlig von der Rolle. Den verdienten Moosburger Führungstreffer erzielte Lencyk mit einem eher harmlosen Schuss von der blauen Linie. Ein kurzes Aufbäumen der Eishackler war die Folge. Dejan Vogl konnte kurz vor der Drittelpause (20.) den Ausgleich machen.

Im zweiten Spielabschnitt sah man Chancen auf beiden Seiten obwohl das Spiel an sich, nicht wirklich gut verdauliche Eishockeykost war. Der Moosburger Jeske legte die Führung (26) vor. Die Peißenberger zogen nach einem Abstauber von Florian Höfler wieder gleich (33.)

Mit 4:4 ging es dann in den letzten Spielabschnitt. Hier (43.) legten wieder die Eishackler durch Vogl vor. In Überzahl konnten die Gäste durch Dlugos (50.) ausgleichen. Ein haarsträubender Fehlpass aus der Defensive ermöglichte dann den Gästen durch Michel die Führung (54.) Die Eishackler kämpften zwar bis zum Schluss aufopferungsvoll, doch die cleveren Moosburger ließen nichts mehr zu.

Die Eishackler müssen nun am Sonntag in Germering antreten und da sollten sie schon ein Schippe drauflegen damit dieses Wochenende kein punktloses wird. Da heisst es, Spiel abhaken und mit neuer Motivation in die nächste Aufgabe.

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